Diabetes

Diabetes

Diabetes

Diabetes mellitus - kurz:

Diabetes - ist vor allem in den westlichen Industrieländern auf dem Vormarsch. Weltweit leiden über 100 Millionen Menschen an Diabetes. In Deutschland sind zurzeit mehr als sechs Millionen Menschen betroffen - Tendenz steigend! Die Zahl der Diabetiker hat sich in den letzten 40 Jahren mehr als verdreifacht. Diabetes ist damit in Deutschland eine der häufigsten Krankheiten überhaupt. Mit dem Alter steigt die Zahl der Diabetiker an, bei den über 60-Jährigen leidet bereits jeder Zehnte an krankhaft erhöhtem Blutzucker.

Alarmierende und erschreckende Zahlen und trotz allem ist Diabetes eine Wohlstandskrankheit, die sich der Mensch selbst einbrockt. 90 % der Diabetesfälle lassen sich auf drei Gründe zurückführen: zu dick, zu wenig Bewegung und falsch ernährt. 80 % der Diabetiker sind übergewichtig

Diabetes ist die vierthäufigste Todesursache in Deutschland und kostet das Gesundheitssystem jährlich mehr als 16 Milliarden Euro. Wer körperlich aktiv ist, sein Normalgewicht hält und auf eine bessere Ernährung achtet, würde das Diabetesrisiko um 90 % senken. Leider ist die Realität, dass fast jeder Zweite über 55 eine gestörte Zuckerverwertung oder Diabetes hat. Erschreckender ist, dass die Zahl der jungen Diabetiker stetig wächst. Es sind schon 20 % der Kinder übergewichtig.
Laut der Stoffwechselexpertin Prof. Ursula Plöckinger (Interdisziplinäres Stoffwechsel-Centrum, Charité) sind Übergewicht und Bewegungsmangel die Hauptgründe dafür, dass bereits Kinder einen Typ 2-Diabetes entwickeln. «Die Zahl der Betroffenen steigt. Es gibt eine Altersverschiebung hin zu immer jüngeren Menschen», sagte sie anlässlich des Welt-Diabetes-Tages am 14. November.
Die Zahl der jungen Typ 2-Diabetiker und Fettleibigen steigt parallel zur Anzahl der Computer, Fernsehgeräte und Autos». Damit setze sich auch in Deutschland ein jahrzehntelanger Trend fort.
«Vor 30 Jahren war der durchschnittliche Patient mit Typ 2 - Diabetes 70 Jahre alt. Heute sind unsere Patienten im Durchschnitt 52 Jahre. Aber es sind auch viele 40 - Jährige darunter, und manchmal sogar 18 - Jährige», beschreibt Plöckinger die Situation. Anhaltender Bewegungsmangel und Fehlernährung seien meist die Ursache dafür, dass der Körper auf Insulin nicht ausreichend reagiert. «Dabei kann man dieser Form von Diabetes in der Regel vorbeugen, auch wenn es durchaus genetisch ungünstige Dispositionen gibt», betont die Ärztin.

Wir unterscheiden grundsätzlich zwei Hauptformen der Zuckerkrankheit:

- Typ - I + Typ - II Diabetes -

Typ -I Diabetes entsteht in der Regel bereits während der Kindheit oder im Jugendalter. Hierbei zerstören körpereigene Antikörper die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Eine Sonderform des Typ – I – Diabetes ist LADA. Diese Abkürzung steht für „Latent Autoimmune Diabetes in Adults“ und bezeichnet eine Sonderform des Typ- I Diabetes, der erst im Erwachsenenalter auftritt. LADA wird zunächst oft mit einem Typ – II Diabetes verwechselt.
 
Typ - II Diabetes wird meistens erst nach dem 40. Lebensjahr diagnostiziert. Die Bauchspeicheldrüse produziert zwar noch Insulin. Es kann jedoch nicht ausreichend wirken, da durch langjährigen Bewegungsmangel und falsche Ernährung der Körper nicht mehr richtig auf Insulin reagiert. Die nicht verwertbare Glukose führt zu einem hohen Blutzuckerspiegel und schädigt langfristig die Organe, Blutgefäße und Nerven. Letztlich kann es durch eine Überbeanspruchung der Insulin produzierenden Zellen später auch hier zum Ausfall der Insulinbildung kommen.

Diabetes kann mit schweren Erkrankungen einhergehen, die als Folge einer schlechten Blutzuckereinstellung zu sehen sind. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Erkrankungen an Augen und Nieren sowie ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Aus diesem Grund sollte jeder Diabetiker seine Blutzuckerwerte, vor allem aber seinen Langzeitblutzuckerwert (HbA1c), kennen. Dieser sollte immer unter sieben Prozent liegen, um das Risiko der diabetischen Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Bis zur Diagnose des Diabetes vergehen häufig viele Jahre, in denen der Blutzucker zu hoch ist, so dass bereits die ersten feinen Gefäße und Nerven geschädigt sind. Diese Schädigungen schreiten schleichend voran und werden von den Diabetikern aufgrund des verminderten Schmerzempfindens kaum wahrgenommen. Betroffene sollten daher ihren Langzeitblutzuckerwert kennen und diesen vor allem regelmäßig von ihrem Arzt kontrollieren lassen.

Studien belegen, dass durch eine langfristig gute Blutzuckereinstellung das Risiko für diabetesbedingte Folgeerkrankungen deutlich vermindert wird. Bereits eine einprozentige Senkung des HbA1c-Wertes ist verknüpft mit einer:

21%igen Verminderung des Risikos für diabetesbezogene Komplikationen
18%igen Verminderung des Risikos, einen Herzinfarkt zu erleiden
15%igen Risiko-Verminderung für Schlaganfälle
35%igen Verminderung des Risikos von Folgekrankheiten an Auge und Niere

Persönliche Erfahrungen

Es ist eine persönliche Entscheidung, wie ein Diabetiker mit seiner Diagnose und der Krankheit umgeht. Als ich die Diagnose im Jahre 2008 erhalten habe,  du bist an Diabetes Typ I erkrankt, war ich erst einmal geschockt und habe mich gefragt, warum ausgerechnet ich, der immer auf die Ernährung und Bewegung geschaut hat. Ich habe 4 Monate vor der Diagnose noch einen Ironman absolviert und da passte diese Krankheit überhaupt nicht in mein Weltbild.

Die endgültige Antwort werde ich wohl nie finden, doch habe ich von Anfang den Entschluss gefasst, dass ich diese Krankheit so gut es geht annehmen und alles versuchen werde, um so wenig wie möglich und so oft wie unbedingt nötig, zu spritzen. Auch wenn mir die Mediziner klar zum Verstehen gegeben haben, dass ich ab sofort mindestens dreimal täglich spritzen muss, bin ich einen eigenen Weg gegangen, der bis heute sehr erfolgreich ist.

Ich spritze seit mehr als drei Jahren nicht mehr und mein HbA1C – Wert liegt unter 7, was ja das erklärte Ziel eines Diabetikers sein sollte. Wenn ich Ihr Interesse wecken konnte, dann setzen Sie sich mit mir in Verbindung und wir vereinbaren einen Termin! Gerne berate ich auch Sie, um einen Weg zu finden, damit Sie weniger Insulin spritzen müssen!